Garantiert Finden

Mit Suchmaschinen und darüber hinaus: Garantiert Top-Informationen finden.

Seitenupdate am  27.03.04 AskA-Service: wer-weiss-was dazu.

Garantiert Finden: Grundlegendes:
  1. Wenn Ihre Frage aus einem oder mehreren unverwechselbaren Wörtern oder Wortfolgen in deutscher oder englischer Sprache besteht, dann sollten Sie problemlos eine Menge passender Websites erhalten.
  2. Besteht Ihr Suchwort oder bestehen Ihre Suchwörter aus Abkürzungen, Synonymen, Homonymen, unterschiedlichen Schreibweisen (wie alte und neue deutsche Schreibweise) oder unterschiedlichen Endungen, dann hilft sinnvolle Vorarbeit vergebliche Mühen zu vermeiden.
  3. Gibt es zu Ihrem Begriff "Begriffsfamilien" mit Oberbegriff, Unterbegriff oder verwandtem Begriff, dann können Sie die zusätzlichen Begriffe für eine vielleicht bessere Anfrage ausprobieren, auch Trivial-Wörter wären möglich.
  4. In den meisten Fällen wird es günstig sein, zuerst Google oder Ixquick für einen Testlauf mit Ihrem Suchwort oder Ihrer Wortfolge einzusetzen.
  5. Sollte Ihnen trotz dieser Vorarbeit s.o. noch kein Durchbruch gelungen sein, so suchen Sie spätestens jetzt vielleicht nach der genauen Definition Ihres Begriffs und suchen nach Literaturlisten und Übersichtsberichten zu Ihrem Thema. Vielleicht hält sich irgendwo ein kleiner Hinweis oder erster Treffer versteckt?
  6. Angenommen Sie haben die ersten Nachweise gefunden: Dann grenzen Sie diffuse Ergebnisse durch Einsatz von "Clusterbildung" ein, oder benutzen Sie AltaVistas "Other searched for" oder Excites "Zoom in" oder vergleichbare Angebote der Suchmaschinen mit sog. "Search Agent Technology".
  7. Reduzieren Sie zu umfangreiche Ergebnisse durch den Einsatz von Suchmaschinen, die das boolesche AND oder Pluszeichen (+) erlauben.
  8. Vergrössern Sie eine zu geringe Anzahl von Nachweisen durch den Einsatz von Suchmaschinen, die das boolesche OR oder Trunkierung gewähren.
  9. Lassen Sie irrelevante Websites durch den Einsatz von Suchmaschinen ausschliessen, die das boolesche AND NOT oder Minuszeichen (-) erlauben.
 10. Bei einer schwierigen Anfrage versuchen Sie die volle boolesche Algebra mit allen Operatoren und den Einsatz von Klammern.
 11. Prüfen Sie, welche Rolle Gross- und Kleinschreibung für die von Ihnen favorisierte Suchmaschine spielt, ebenso deutsche Umlaute und das "ß".
 12. Wenn das von Ihnen eingesetzte Suchwort für die favorisierte Suchmaschine gerade als "Stoppwort" gilt, wäre das der Grund für auftretende Probleme.
 13. Denken Sie daran, dass keine Suchmaschine eine Linkstrunkierung Ihres Begriffs ermöglicht.
 14. Bei einer Multimediasuche sollten Sie AltaVista und Lycos nicht ausser acht lassen.
 15. Auch die formalen Kategorien im Themenkatalog von Profusion könnten die erwartete Hilfe für besseren Output liefern.
 16. Einen weiteren Versuch für zufriedenstellende Ergebnisse bietet HotBots übersichtliches und umfangreiches Menü in der Profisuche.
 17. Wenn sich trotz aller gewissenhafter Retrievalbemühungen bis jetzt noch kein Erfolgsergebnis eingestellt haben sollte, bleibt Ihnen z.B. Xrefer mit "Dictionaries", "Encyclopedias", "Quotations" und "Thesauri". Die genannten Arbeitsmittel können Sie zum Aufbau einer Suchstrategie einsetzen, denn Xrefer liefert kurze "Nachschlage-Informationen". Sie erhalten damit eine neue Aussicht, um mit Hilfe des Internets den nötigen Schub für Ihr Forschungsvorhaben zu erlangen.
Leider bietet nicht jede Bibliothek diesen exzellenten Auskunfts-Dienst. Eine 30-Tage Testversion wird Ihnen aber von Xrefer kostenlos zur Verfügung gestellt.
 18. Beim Browsen durch die Kategorien von Suchmaschinen wie z.B. Yahoo! verlassen Sie das bislang praktizierte "gezielte Suchen". Wenn es der Zufall will und mit etwas Glück gelangen Sie jetzt zum Erfolg. Wenn nicht, -- lesen Sie bitte den weiteren Text.

Garantiert Finden: Zentrale Plattform: Klug Suchen:
   Starten Sie Ihre Suche von einer übersichtlichen, zentralen Plattform mit Klug Suchen. Klug Suchen nennt sich "Suchmaschinen-Suchmaschine" und hier suchen Sie nicht primär nach Webseiten, die Ihrem Suchbegriff entsprechen sondern nach Standard-Suchmaschinen, Standard-Verzeichnissen, speziellen Suchmaschinen und anderen effektiven Tools. Damit sind u.a. Bibliothekskataloge, Branchenführer, Buchhandelskataloge, Archive von Zeitschriften und Zeitungen, Wörterbücher gemeint. --Und das alles kommt aus dem deutschsprachigen Bereich.
Auf der Einstiegsseite stellt Ihnen Klug Suchen sowohl eine Suchbox als auch einen Katalog zur Seite. In die Suchbox empfiehlt Ihnen Klug Suchen einen allgemeinen Begriff oder eine nicht zu spezielle Phrase zu Ihrem Sachgebiet einzugeben. Der sichere Weg über den Katalog bietet andererseits eine nach Schwerpunkten gruppierte Übersicht deutschsprachiger Angebote: In der Rubrik Wissenschaft und Bildung werden z.B. annotierte Links zu etwa 158 Tools nachgewiesen, in der Rubrik Allgemeine Suchmaschinen finden Sie ca. 66 allgemeine Suchmaschinen aus Deutschland.
Vielleicht gelangen Sie über Klug Suchen zu einem speziellen Suchdienst, ein alternatives Tool für Ihre Anfrage. Auf diese Weise liesse sich sogar die "Stecknadel im Heuhaufen" finden! Wenn nicht, -- siehe weiter unten: Rubriken MetaGer, ViFaTec, Online-Datenbanken, Web of Science und Patente.

Klug suchen! Katja Ebert Medien und Kommunikation

Garantiert Finden: AskA-Service: wer-weiss-was:
    Beim Suchen und Finden mit Suchmaschinen mangelt es am Kontakt zu realen Personen. Auch da hilft Ihnen inzwischen der Cyberspace weiter. Das Zauberwort heisst: AskA-Service. Auf der internationalen Bühne sind AskJeeves(mit vorgefertigten Antworten) und "Google Answers" zwei Beispiele für diese Informations-Dienstleistungen. In Deutschland bietet wer-weiss-was diese digitalen Möglichkeiten für Sie an. Auch ein eher unerfahrener Nutzer wird hier nicht allein gelassen. Er/sie kann Kunde/Kundin von wer-weiss-was werden. Bei wer-weiss-was stellen Sie Fragen, die direkt von Menschen beantwortet werden. In einem ersten Schritt suchen Sie also nach Fachleuten. Bei wer-weiss-was gehören momentan etwa 166.000 dazu, die sich in nahezu allen unterhaltsamen und ernsteren Themen auskennen. Nachdem Sie sich über Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort registriert und Ihre eigenen Vorlieben eingetragen haben, profitieren Sie auf diese Weise von dem Wissen der anderen registrierten Teilnehmer.
Zuerst suchen Sie also nach einem Fachmann mittels einer Stichwortsuche, einem Stichwort, das Ihren Informations-Wunsch beschreibt. Dieses Stichwort kann sowohl rechts wie auch links trunkiert werden. Gross- und Kleinschreibung wird hier nicht unterschieden. Als Ergebnis der Suche erhalten Sie eine Liste mit Namen von Personen, die gut oder vielleicht sehr gut für Ihr gewünschtes Sachgebiet qualifiziert sind. Eine von Ihnen angestrebte Kenntnisstufe der Kandidaten mit vier Abstufungen können Sie gezielt selbst vorgeben. Weitere Informationen über Ihre möglichen Auskunfts-Partner erhalten Sie über eine von diesen erstellte Visitenkarte, zu der auch ein Bild gehört. Auf diese Weise wird Ihnen die Auswahl der Personen erleichtert. Den von Ihnen favorisierten Fachleuten schicken Sie abschliessend E-Mails mit den entsprechenden Fragen. Dann heisst es für Sie, auf die passenden Antworten zu warten.
Das Ergebnis einer Anfrage wird davon abhängen, ob die Frage eindeutig einem geeigneten Sachgebiet zugeordnet werden konnte und ob die richtigen und qualifizierten Experten(oder Expertinnen) gefunden wurden. Diese müssen ausserdem in angemessener Zeit geantwortet haben. ---Manche Frage lässt sich vielleicht auf anderem Wege besser oder schneller beantworten. Denken Sie zum Beispiel an die Mitarbeiter Ihrer örtlichen Bibliothek. Auch hier entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. --- Nicht auf jede Frage werden Sie eine Antwort erhalten: Ausser Fragen nach "unerlaubten" Themen werden knifflige Auskünfte über juristische, steuerliche oder medizinische Zusammenhänge wohl kaum möglich sein. Da Sie aber ein Expertenportal befragen, das Ihnen mehr als 0,5 Mio. Themen aus allen nur denkbaren Wissensgebieten bereitstellt, lässt sich für Sie höchstwahrscheinlich ein Gewinn und Nutzen erzielen. Das gilt natürlich auch für den Kontakt zu ausgewiesenen Spezialisten, die Sie über wer-weiss-was finden.
Meinungsaustausch und Diskussion sind die Stärken von wer-weiss-was. In diesem kostenlosen Netzwerk können Sie sachkundige Auskünfte auf konkrete Fragen erhalten. Zu den umfassenden Kommunikationsmitteln gehören neben Web-Formular und E-Mail auch Chat. In den Experten-Foren können Sie Ihre Fragen sogar öffentlich stellen. Es hängt ganz von Ihren Wünschen und der Bereitschaft Ihrer Partner ab, welchen Dienst Sie bevorzugen.
wer-weiss-was ist der Experten-Informationsdienst von der epublica GmbH aus Hamburg.

Garantiert Finden: Metasuchmaschine: MetaGer:
   Von den mehr als zwei Dutzend bei Klug Suchen s.o. aufgelisteten Metasuchmaschinen werden Sie aus zeitlichen Gründen nur wenige für Ihre Suche heranziehen können. MetaGer sollte dazugehören. MetaGer ist für die Suche nach deutschsprachigen Informationen bestens geeignet. MetaGer durchsucht Yahoo!, T-Online, MSN und andere.
Die Betreiber von MetaGer kennen die Ansprüche, welche an eine gute Metasuchmaschine gestellt werden: Echte Parallelsuche, Ausschaltung von Dubletten, sinnvolles Ranking, einheitliches Format der Ausgabe und Vollständigkeit der Ergebnisse (bei Vorgabe von max. Anzahl der Treffer).
MetaGer erstellt Ihnen über einen so genannten Web-Assoziator eine Liste verwandter Aspekte zu Ihrer Anfrage, d.h. Sie erhalten zusätzliche Suchwörter. Bei eingeschalteten Quicktips (Quicktipps) bekommen Sie manuell ausgewählte Links, die MetaGer schon für Sie bereithält und noch vor dem eigentlichen Ergebnis anzeigt. QuickChecker nennt sich ein weiterer Dienst von MetaGer; auch dieser liefert Vorab-Informationen wie u.a. das Datum der letzten Änderung der Website oder eine Aussage darüber, ob das angekündigte Dokument überhaupt noch existiert --sowie einen Text-Extrakt.
Die umfangreichen Suchoptionen von MetaGer werden über Kontrollkästchen und Auswahlfenster gesteuert. Die Metasuchmaschine MetaGer wertet nicht den Volltext von Internetseiten aus. Sie erhalten Treffer mit Adresse, Titel, Zusammenfassung und Grössenangaben zu den einzelnen Webseiten.
Bauen Sie sorgfältig eine klare Suchstrategie auf! Setzen Sie eine geeignete Auswahl der vielfältigen Möglichkeiten von MetaGer für Ihre Anfrage ein! Testen Sie MetaGer! Schalten Sie Ballast aus! Sie werden auch Ausgefallenes und Einmaliges finden; Sie erhalten ein optimales Ergebnis zu Ihrer Anfrage.
Die Betreiber von MetaGer arbeiten an der Weiterentwicklung und Abrundung von MetaGer. Vielleicht haben Sie Anregungen für diese Metasuchmaschine? Vielleicht vermissen Sie den einen oder anderen deutschen Suchdienst? Dann nehmen Sie Kontakt zu den Betreibern von MetaGer auf; man erwartet dort mit Interesse Ihre Vorschläge und Wünsche.
MetaGer vom RRZN Universität Hannover, Wolfgang Sander-Beuermann et al. für deutsche Internet-Inhalte.

Garantiert Finden: ViFaTec:
   Eine solide Basis für Ingenieur-Informationen bietet Ihnen ViFaTec. Dieses Web-Portal wird von der TIB/UB Hannover angeboten. Wenn Sie bereit sind, sich mit diesem Programm vertraut zu machen, erwartet Sie verlässliche Information von hoher Qualität. Thematisch wird der Bereich von Technik und Grundlagenwissen abgedeckt, dabei ergänzen sich klassische Medien und die Ressourcen des Internet.
Vielfältige technische Information liegt in gebündelter Form vor. ViFaTec beinhaltet folgende einzelne Komponenten:
  1. Zugriff auf ausgesuchte Informations-Quellen für Ingenieure, genannt Fachinformationsführer bzw. Subject Guide. Über einen Filter bestimmen Sie die Dokumentart, nach der Sie suchen wollen. Mit einer fachlichen Auswahl-Möglichkeit legen Sie eines der zehn Themengebiete fest, welches Ihrer Anfrage entspricht wie z.B. Fertigungstechnik oder Maschinenbau usw.
  2. Suche in frei zugänglichen bibliographischen Datenbanken sowie den Datenbanken von FIZ Technik (siehe auch weiter unten und nächste Rubrik).
  3. Zugriff auf gedruckte und elektronische Dokumente der TIB/UB Hannover und des FIZ Karlsruhe: Ein Volltext-Angebot mit dem Namen GetInfo.
  4. Spezielle Suchmaschine, welche den Volltext von relevanten Webseiten erfasst, genannt Suchmaschine Technik. Aktuelle Dienstleistungsangebote von Universitäts-Instituten  und anderen Forschungseinrichtungen finden Sie in dieser Spezialsuchmaschine. Hier treffen Sie sowohl auf freie Laborkapazitäten wie auch auf Beratungsangebote. Nicht zuletzt tragen auch die Berufsverbände des Ingenieurwesens zum Gelingen dieser Suchmaschine bei.
  5. Online-Suche im Bestand der TIB/UB Hannover mit angeschlossenem Lieferdienst genannt TIBORDER. Während die Suche in Bibliotheken unentgeltlich erfolgt, sind die TIBORDER -Dienstleistungen kostenpflichtig. Die Bezahlung erfolgt über Kreditkarten. Kostengünstige Angebote gibt es für Studenten und nicht kommerzielle Einrichtungen.
Als Zukunfts-Projekt ist an eine "Metasuchmaschine für technische Literatur" gedacht. Mit dieser Metasuchmaschine soll eine parallele Suche in dem Bestand aller relevanten Datenbanken ermöglicht werden. In diesen Bestand werden TIBORDER; GetInfo, die Fraunhofer-Datenbank sowie mehrere Datenbanken von FIZ Technik und der British Library einfliessen. Bislang können wir nur einzeln auf die Datenbanken aus dieser  Zusammenstellung zugreifen.
ViFaTec will Ingenieuren helfen, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu fällen; das ist das Motto von ViFaTec. Im Gegensatz zu den gängigen Suchmaschinen und auch wegen der bevorstehenden Veränderungen ist ViFaTec gewöhnungsbedürftig. Wie stark wird ViFaTec von der Zielgruppe angenommen werden?
Gängige Suchmaschinen und ViFaTec erfordern unterschiedliche Vorkenntnisse und Suchschritte. Beide Verfahren mögen sich gegenseitig ergänzen. In diesem Sinne wäre Erfolg und Zustimmung durch Sie, die Benutzer, zu wünschen.
Virtuelle Fachbibliothek Technik ViFaTec. Ein Angebot der TIB/UB Hannover.

Garantiert Finden: Online-Datenbanken:
   Ausser beim Surfen in den Datenbanken der Suchmaschinen finden Sie, wie oben angedeutet, auch Informationen über die nationalen und internationalen Datenbanken von Hosts. Zu diesen gehören FIZ Technik, FIZ Karlsruhe, eins "european information network services" und andere. Dort stehen Informationen aus Gegenwart und Vergangenheit zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Informationen, die in Zeitschriftenaufsätzen, Konferenzberichten, Monographien, Technischen Reports, Dissertationen, Patenten und Normen enthalten sind. Das Ergebnis einer erfolgreichen Suche besteht hier aus einer Liste von brauchbaren Nachweisen aus den Datenbanken Ihres Fachgebiets. Formal gleicht ein Nachweis dem anderen: Er beinhaltet die vollständigen bibliographischen Einzelheiten sowie eine Zusammenfassung des Inhalts des Originaldokuments.
Wo gibt es diese Datenbanken? Vor Jahren waren diese Datenbanken nur in gedruckter Form in den Regalen grosser Bibliotheken oder Spezialbibliotheken verfügbar. Heute werden Datenbanken, welche diese Dokumente enthalten, dem Benutzer meist als CD-ROM oder als Online-Datenbank angeboten. Eine CD-ROM-Suche in einer der genannten Institutionen kann für den Kunden kostenlos sein. Die Kunden von Online-Hosts andererseits benötigen eine Nutzerkennung für den einzelnen Host. Mit dieser Nutzerkennung haben die Searcher über das Internet Zugriff auf alle öffentlich verfügbaren Datenbanken eines Hosts.
Jeder Host benutzt eine eigene Retrievalsprache, auch erscheinen die Nachweise der einzelnen Hosts in einem etwas unterschiedlichen Format. Vielleicht wollen Sie nicht selbst recherchieren; dann können Sie zur Ausschöpfung des nationalen und internationalen Datenbankangebots die kostenpflichtige Dienstleistung von Informations-Vermittlungsstellen in Anspruch nehmen. Bei ernsthafter Vorarbeit mit Hilfe der Suchmaschinen des Internet werden Sie nun gemeinsam mit dem Informationsspezialisten eine optimale Suchstrategie für eine Online-Recherche erstellen. Als Ergebnis der Suche erhalten Sie eine Liste mit Nachweisen aus einer oder mehreren Datenbanken. Diese über einen kompetenten Informationsvermittler gewonnenen Nachweise werden auch älteres Material umfassen; aber die Wahrscheinlichkeit auf diesem Wege zu neuen Treffern oder überhaupt zu Treffern zu gelangen ist relativ hoch.--

Garantiert Finden: Web of  Science:
   Ebenfalls eher in die gerade oben genannte Kategorie von Suchwerkzeugen gehört auch das nachfolgende ISI Web of Science aus dem ISI Web of Knowledge von der Thomson-Gruppe. Sie werden Gewinn aus dem ISI/Thomson-Datenbanksystem ziehen, wenn Sie mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut sind und ohne Schwierigkeiten einen gängigen Online-Bibliothekskatalog ausschöpfen können!, --oder wenn  Sie einen Informations-Experten für Ihren Beratungsbedarf heranziehen.
Dann gewährt Ihnen ISI Web of Science, die multidisziplinäre Referenz-Datenbank des "Institute for Scientific Information", beachtliche Dienstleistungen für Wissenschaft, Sozialwissenschaft und Geisteswissenschaft weniger für Ingenieurwissenschaft. Irgendwann werden Sie regelmässig auf dieses System zugreifen --vielleicht über eine Campuslizenz. Der zeitliche Aufwand, mit dem Sie sich in das System einarbeiten müssen, macht sich am Ende durch Beiträge aus den einflussreichsten Forschungszeitschriften der Welt bezahlt. Durch Ihre Informationskompetenz werden Sie sich Informationsüberflutung und Quatschexplosion ein für alle mal vom Leibe halten.
Auf der Portalseite von ISI betätigen Sie einen der Button "Full Search" oder "Easy Search". Bei der "Full Search" steht Ihnen die volle Funktionalität von ISI zur Verfügung; hier können Sie nicht nur nach Begriffen, Autoren, Zeitschriften-Quellen und Adressen fahnden, Sie können auch die zitierten Verweise einer Veröffentlichung verfolgen.
Die Suchwörter müssen in englischer Sprache eingegeben werden, weil alle Nachweise in englischer Sprache geschrieben sind. Volle boolesche Algebra mit "AND", "OR", "NOT" sowie Klammerung sind erlaubt. Als Abstandsoperator dient "SAME". Als Trunkierungs-Zeichen geben Sie für Null oder beliebig viele Zeichen ein Sternchen(*) ein. Das Fragezeichen(?) steht für ein einzelnes Zeichen. Eine "gewöhnliche" Phrasensuche ist nicht vorgesehen und zwischen Gross- und Kleinschreibung wird auch nicht unterschieden.
Als Ergebnis Ihrer Suche wählen Sie Dokumente im Kurzformat, oder Sie nehmen zusätzliche Felder, die Ihnen das Volltextformat anbietet. In diesem Fall werden Ihnen neben den Abstracts zu den Dokumenten zwei Übersichten mit einzigartigen ISI-Sahnestückchen angezeigt:
  1. Die in dem Dokument vom Autor zitierten Veröffentlichungen(=Cited References). --Anders ausgedrückt: Wen zitiert der Autor?
  2. Dokumente, die sich später auf das nachgewiesene Dokument beziehen, es also später ebenfalls zitieren(=Times Cited). --Anders ausgedrückt: Durch wen wird der Autor zitiert?
Nur bei ISI können Sie über diese Verfahren die zitierten Verweise(Vorgänger und Nachfolger) eines Dokuments aufstöbern. Somit finden Sie die eigentliche Herkunft eines Dokuments heraus und erkunden gleichzeitig das aktuelle, globale Forschungs-Umfeld einer Veröffentlichung. --Und das können Sie sooft Sie wollen wiederholen, weil Sie Ihren Suchverlauf für einen nochmaligen Abruf Ihrer Anfrage in einem individuellen Suchprofil speichern können.
Zu den weiteren Highlights des ISI Web of  Knowledge gehören u.a.: Ein Current-Awareness-Dienst(=Current Contents Connect), ein Online-Zugriff auf den Volltext einiger Quellen, Datenbanken mit Spezialinhalten wie CAB ABSTRACTS für die Chemie und der ISI Dokument-Lieferdienst(=ISI Dokument Solution) zur eiligen Beschaffung der gefundenen Nachweise.
Das Angebot von ISI ist recht umfangreich und nicht einfach in voller Meisterschaft zu handhaben. Mit Übung ziehen Sie nach und nach Gewinn aus diesem Angebot. Sie bekommen einen Überblick über Ihr Forschungsgebiet und sparen letzten Endes viel Zeit. Nach und nach steigen Sie zum ISI-Experten auf. Auch wenn Ihnen die angemessene Förderung durch Ihre Universität fehlt --oder Ihnen vielleicht nicht bekannt ist--, so hilft Ihnen das Internet selbst weiter: Auf der Portalseite der UNI Leipzig finden Sie u.a. Listen der vom ISI Web of Science ausgewerteten Zeitschriften.


   Und so führt Sie (spätestens jetzt) der Abschluss Ihrer Bemühungen zum (vorerst) letzten Schritt: Sie vergleichen Ihre Trefferliste mit dem Bestand einer Bibliothek, oder Sie setzen die nationale und internationale Fernleihe ein, um die von Ihnen gewünschten Originale zu erhalten. ---
Zusätzlich können Dokumente ausserhalb des konventionellen Leihverkehrs gesucht (meist kostenlos) und beschafft werden. Diese neue Art des Zugriffs auf die Dokumente bietet unterschiedliche Lieferzeiten, abhängig davon, welche teils hohen Kosten Ihnen eine schnelle Lieferung wert ist. Eine schöne Übersicht diverser Literaturquellen mit Annotationen finden Sie auf der Webseite der Universitätsbibliothek der FU Berlin. Planen Sie für das eventuelle Durcharbeiten dieser Liste etwas Zeit ein. --

Garantiert Finden: Patente:
   Sie melden ein Patent an und erhalten ein gesetzlich verankertes Recht eines Staates, das Ihr "geistiges Eigentum" von der unerlaubten Verwendung durch Dritte schützt. In Ihren wissenschaftlichen Arbeiten dürfen Sie Patente heranziehen und zitieren. Das ist sogar zu empfehlen, weil Patente neue technische Sachverhalte beschreiben und technologisches Know How der Öffentlichkeit zugänglich machen. Damit unterscheiden sie sich von den mit ihnen verwandten Warenzeichen und Urheberrechten. Für das Suchen und Finden im Internet stellen sie eine unermessliche Quelle an technischer Information dar. --Informationen, die vielleicht nirgendwo sonst veröffentlicht werden.-- Über Patente können Sie rechtzeitig den neuesten Stand der Technik ermitteln, was Ihnen vergebliche Mühe erspart und Fehlinvestitionen vermeiden hilft. Sie gestalten Ihre Untersuchungen völlig legal mithilfe der bereits vorhandenen Ideen und dem Wissen Ihrer Kollegen. Bei der Suche nach Patenten unterstützen Sie die (sinnvollerweise nächstgelegene) Patentauslegestelle und die bereits erwähnten Hosts. Die externe Hilfe ist aber meist mit Gebühren verbunden.
       Nun gilt es einen kostengünstigen Bereich wie
freepatentsonline

 zu erkunden!

       Eine Patentsuche wird sowohl von Suchmaschinen wie auch von Metasuchmaschinen unterstützt. Copernic ist eine von ihnen. Wenn Sie die gegen eine Gebühr erhältliche Version "Copernic Agent Professional 6.1" besitzen, können Sie vier unterschiedliche kostenfreie Datenbanken gleichzeitig durchsuchen lassen, im anderen Fall bleibt Ihnen noch die kostenfreie Einzelabfrage der folgenden Patent-Datenbanken:

Cipo-Canadian Patent Database
Delphion
Esp@cenet
US Patent and Trademark Office Database(USPTO)

Bei der hier vorgestellten Suche nach inhaltlichen Aspekten von Patenten steht Ihnen eine Freitextsuche und eine IPC-Suche mithilfe der "International Patent Classification"(IPC) zur Verfügung.
       Als Einstieg bietet sich eine Anfrage mit freiem Text und mit einfachen Suchbegriffen an. Dabei kann je nach Patent-Datenbank auf Elemente aus dem Titel, der Zusammenfassung oder auf das gesamte Dokument zugegriffen werden. Die technische Beschreibung einer Erfindung bildet den Schlüssel zum inhaltlichen Wiederauffinden bei Ihrer Suche. Sie können Einzelwörter oder Wortfolgen einsetzen. Da Sie neben englischen auch deutsche Suchwörter verwenden werden, sollten Sie die Besonderheiten der deutschen Sprache für eine Anfrage berücksichtigen. Hierzu gehört z.B. das Auflösen von Umlauten. Zu empfehlen ist auch der Einsatz von Ober- und Unterbegriffen und verwandten Begriffen --auch Singular und Plural und eventuell abgeleitete Suchwörter sind zu berücksichtigen. Über einen oder auch mehrere taugliche Treffer stossen Sie auf die für Ihr Forschungsvorhaben relevante Patentklasse der IPC, die Ihnen in codierter Form angeboten wird. Eine derartige ist z.B. B01D. Solch ein Code lässt sich bei der Suche mit Ihren Suchbegriffen kombinieren. Auf diese Weise gelangen Sie noch schneller zu brauchbaren, ballastfreien Ergebnissen. Auch wird eine Suche nach Anmeldern und Erfindern möglich. Vor allem bei der USPTO bietet sich Ihnen zusätzlich die Chance, im Text der Patent-Beschreibung auf weitere(hier zitierte) für Sie nützliche Patente zu treffen. --Eine weitere Überlegung wäre, die oben genannten Patent-Datenbanken einzeln zu durchsuchen; denn die Berücksichtigung der speziellen Syntax und anderer Besonderheiten lässt eine Verfeinerung der Suche erwarten. Ist Ihnen aufgefallen, dass sich schon diese wenigen (vier) Patent-Datenbanken stark in bezug auf Syntax sowie Format und Länge der Nachweise unterscheiden?
       In den einzelnen Ländern gibt es eine ganze Reihe von unterschiedlichen hierarchischen Klassifikations-Systemen für Patente. Am weitesten verbreitet ist die genannte IPC, deren 7. Auflage im Januar 2000 erschienen ist. Mit der IPC werden so gut wie alle technischen Bereiche abgedeckt. Auch deshalb ist die IPC ein lohnendes Arbeitsmittel zum Suchen und Finden von Patenten. Sie hat nahezu 70.000 Rubriken, welche "Notationen" genannt werden und wird ständig überarbeitet. Die IPC ist in Bereiche untergliedert, die "Sektionen", "Klassen", "Unterklassen", "Gruppen" und "Untergruppen" heissen. Eine derartige Aufteilung vom Allgemeinen zum Speziellen kennen Sie wahrscheinlich schon von Web-Verzeichnissen wie Yahoo!. Neben den rein inhaltlichen Aspekten spielen bei Patenten noch die Kriterien "Anwendung" und "Funktion" eine Rolle. Die Codierung der Sachverhalte ermöglicht Ihnen ein sprachunabhängiges Wiederauffinden von Dokumenten. Zur IPC gehört ein Stich- und Schlagwortverzeichnis, mit dem Sie die entsprechenden IPC-Klassen zu Ihrem Themenbereich ermitteln können.
IPC mit Stichwort- und Schlagwortverzeichnis von WIPO.
       An einem Beispiel will ich versuchen, die vorangestellten Überlegungen zu erläutern:
Ihre Forschergruppe beschäftigt sich mit Trinkwasseraufbereitung. Sie wollen ein kostengünstiges Verfahren zur Entsalzung von Meerwasser entwickeln. Nach einiger Überlegung entscheidet sich Ihr Team für Membranfiltration durch umgekehrte Osmose. Das Wunschziel der Bemühungen ist eine Patentanmeldung beim Deutschen Patentamt in München. Zunächst suchen Sie im Internet nach ähnlichen Patenten in englisch, deutsch oder anderen Sprachen. Damit stellen Sie fest, was schon vorhanden ist. Sie können existierende technologische Lösungen auf dem Gebiet der Meerwasserentsalzung zur Entwicklung weiterer eigener Vorstellungen ausschöpfen. Wenn Ihnen bislang kein für Ihre Fragestellung zutreffendes Dokument vorliegt, sollten Sie folgendermassen vorgehen: Der Einfachheit halber beschränke ich mich hier auf Suchbegriffe in englischer Sprache und auf nur zwei Varianten:
Sie rufen Copernic Agent Plus auf und klicken die Patentsuche an. Im Fall für die erste Variante geben Sie in das Suchfeld ein:
"desalination reverse osmosis cellulose"
Bei der zweiten Variante versuchen Sie es mit:
"seawater reverse osmosis cellulose"

Sie müssten jetzt eine ganze Reihe von Nachweisen durchsehen: Bei der ersten Variante sind es 149 Patent-Dokumente, für die zweite Variante mit leicht abgewandelter Anfrage ergeben sich zusätzliche 106 Treffer. Wenn Sie bei Copernic eine Sortierung der Ergebnisse nach Relevanz veranlasst haben, können Sie sich die Suche mithilfe der IPC wesentlich vereinfachen: Bei gründlicher Durchsicht der ersten --vielleicht 10-- Patent-Dokumente stellen Sie fest, dass in "guten" Nachweisen ein bestimmter Code für die IPC immer wieder auftaucht. Das ist hier der bereits oben erwähnte B01D; wobei B01 für "Physical" und B01D für "Separation" steht. Bei einer Kombination von IPC-Klassifikation mit Suchbegriffen gelangen Sie blitzschnell zu besten Ergebnissen. So erhalten Sie für:
"B01D seawater osmosis cellulose"

nur drei Nachweise, die im vorliegenden Beispiel Ihren Wünschen voll entsprechen würden.
Ausführliche Informationen rund um das Patent finden Sie auf der Patent-Seite der British Library.